Weltgebetstag 2020

Zimbabwe

© Weltgebetstag Schweiz

Die Weltgebetstagsliturgie 2020 kommt von den Frauen aus einem Binnenland im südöstlichen Teil von Afrika, aus Zimbabwe. Wir hören von einer beeindruckenden Landschaft mit Reservaten und Safarigebieten. Eine Vielzahl von Tieren wie Nilpferde, Nashörner und unzählige Vogelarten leben in den verschiedenen Regionen.

Am besten bekannt sind wohl die Victoriafälle, ein UNESCO-Weltnaturerbe. Die Wassermassen

von dem aus Sambia kommenden Fluss Sambesi stürzen auf einer Breite von 1708 m in die quer zum Fluss liegende, 110 m tiefe, aber kaum 50 m breite Batoka-Schlucht mit steilen Felswänden aus Basalt.

Die ehemalige britische Kolonie Südrhodesien wurde 1980 als Republik Zimbabwe unabhängig. Vom guten Ruf als Musterland Afrikas ist nicht mehr viel übrig, und der Lebensraum verändert sich infolge des Klimawandels. Davon berichten uns die Medien

 

Die Frauen aus Zimbabwe bereiteten eine sehr eindrückliche Liturgie vor. Sie erzählen von ihrem Leben mit Freuden und mit grossen Sorgen, sowohl politisch wie auch wirtschaftlich. Mit dem Titel der Liturgie zeigen sie uns, dass sie nicht resignieren, sondern voller Hoffnung und Mut in ihrem Glauben «aufstehen, ihre Matte nehmen und ihren Weg gehen» wollen. Wir freuen uns, diese starken Gedanken aufzunehmen und weiterzugeben im Sinne der Frauen von Zimbabwe für alle Menschen rund um den Erdball.

© Weltgebetstag Schweiz

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Weltgebetstag 2021

Vanuatu

5. März 2021


"Auf festen Grund bauen"

Die Liturgie für den Weltgebetstag am 5. März 2021 kommt aus einem Land, das vermutlich nur wenigen bekannt ist; im März 2015 war es aber den Schweizer Zeitungen eine Meldung wert unter dem Titel: Zyklon Pam zerstört Vanuatu.

Vanuatu ist eine Inselgruppe im Südpazifik, bestehend aus 83 grösstenteils vulkanischen Inseln. Das Land ist anfällig für Bedrohungen durch Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche, Erdbeben, Zyklone und Sturmfluten. So zerstörte am 6. April 2020 der Zyklon Harold, der über die südpazifischen Inseln fegte, wieder grosse Teile des Landes.

Vanuatu hat viele Schönheiten: weisse und schwarze Sandstrände, Korallenriffe und eine unberührte Natur mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Die Menschen dieser Inseln heissen Ni-Vanuatu und sie betrachten das Land nicht als ihr Eigentum. Die Frauen sagen: «Das Land ist für uns wie eine Mutter für ihr kleines Kind.»

Das Bild, das sie zur Illustration der Liturgie ausgewählt haben, ist eine Fotografie, die ihre Verbundenheit mit dem Land, der Kultur und ihrem Glauben ausdrückt.
Die offene Bibel weist auf das Wort Gottes als den festen Grund, auf den sie bauen, wie es im zentralen Bibeltext Matthäus 7, 24-27 steht.

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Schweizerischer Weltgebetstag

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